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Johannes Erkes studierte an der Münchner Musikhochschule bei Oscar Lysy, anschließende Studien bei Kim Kashkashian ergänzten seine musikalische Ausbildung.
Als Solist und Kammermusiker gleichermaßen gefragt, war er beim 'Helsinki Festival', dem 'Kuhmo - Chamber Music Festival' (Finnland), dem 'Oleg Kagan Musikfest Kreuth' (Deutschland), dem Festival 'Begegnungen' in Salzburg, dem 'Rossini Festival Pesaro' und dem Festival 'Settembre Musica' in Turin (Italien), sowie dem Festival von Besancon (Frankreich) zu Gast. Ferner konzertierte er vielen Ländern Europas, Südamerikas und in Japan.
Zu seinen Kammermusik - Partnern gehören Valéry Affanassiev, Juliane Banse, Muriel Cantoreggi, Michel Dalberto, Natalia Gutmann, Alexander Janiczek, Alexander Lonquich, Gordan Nikolic, Charles Neidich, Alois Brandhofer und viele mehr. Als Solist spielte Erkes mit der 'Salzburger Kammerphilharmonie', dem 'Orchestra da Camera di Padova e del Veneto',dem 'Staatsorchester Braunschweig' dem 'Orfeo Orchester Budapest', dem 'Sinfonie Orchester Aue Annaberg', der 'Klassischen Philharmonie Bonn', sowie dem 'European Union Chamber Orchestra'.
Im Jahre 2003 gründete er zusammen mit dem Pianisten Paolo Giacometti, der Geigerin Eva Stegeman und der Cellistin Timora Rosler das 'Cristofori Piano Quartet Amsterdam'.
Verschiedene Rundfunk und Plattenaufnahmen, für den Bayerischen Rundfunk, den WDR, die BBC und das Label BIS - Records liegen vor.
1993 initiierte er das Kammermusikfestival 'festivo' in Aschau i. Chiemgau und führte es binnen kurzer Zeit zu internationalem Ansehen, im Jahre 2004 wurde er für dieses Engagement mit dem Kulturpreis des Landkreis Rosenheim ausgezeichnet.
Seit 2005 ist er Generalmusikdirektor der von Erich Fischer gegründeten Internationalen Stiftung zur Foerdeung von Kultur und Zivilisation in München, mehrfach war er künstlerischer Leiter des Festivals „toujours Mozart“ in Salzburg und Wien.
Johannes Erkes spielt eine Viola von Giuseppe Guadagnini aus dem Jahr 1796.